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La Grande Motte war das Pilotprojekt der französischen Politik zur touristischen Erschließung des Languedoc-Roussillon. Das Konzept sah vor, an einem etwa 200 km langen Küstenstreifen von der Camargue bis zu den Pyrenäen insgesamt 5 Touristenzentren entstehen zu lassen. Eine unkontrollierte Zersiedelung der Landschaft, wie an den Küsten Spaniens, sollte vermieden werden.
Das Projekt sollte sich harmonisch in die Landschaft einfügen, von der einheimischen Bevölkerung akzeptiert werden und die Investoren überzeugen. Das Gebiet, das von der Pariser Zentralregierung zur Umsetzung des Projektes angekauft wurde, lag in der weiten Bucht von La Grande Motte am Rande der L’Espiguette. Die Landschaft, zwischen dem Meer und den Cevennen gelegen, ist noch heute geprägt von salzverkrusteter Erde, sumpfigen Gewässern, einer mageren Vegetation und endlos erscheinenden Sanddünen.
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